Lightroom für Hochzeitsfotografen | Bewertung und Sortierung

Früher habe ich meine Bilder mit eins bis fünf Sternen bewertet. Das ist eine sehr subjektive Bewertungsmethode, denn je nachdem wie man gerade so drauf ist kann die Bewertung schon mal zwischen 2-3 Sternen schwanken. Also was gibt es für einen Grund die Bilder mit einer Bandbreite von 1-5 zu bewerten? Für mich keinen mehr.

Meine Hochzeitsbilder sortiere und bewerte ich nach einem einfachen und effektiven System. Nach dem Import sortiere ich die Bilder im Grid View (Taste G) zunächst nach Aufnahmezeit, da ich mit zwei Kameras arbeite. Ganz wichtig dabei ist, dass die Zeiteinstellung in Euren Kameras synchronisiert ist. Das geht auf die Sekunde genau und reicht völlig aus. Danach markiere ich alle Bilder mit einer entsprechenden Farbe nach Tageszeit. Beispiel: rot = Getting ready, gelb = Kirche, grün = Familienportraits, usw. Dann schaue ich mir alle Bilder im Schnelldurchlauf an und bewerte aus dem Bauch heraus mit einem, oder null Sterne. Dazu drücke ich die Caps Lock Taste und muss nur noch auf 1 oder 0 tippen. Die Bilder springen nach der Bewertung automatisch um ein Bild weiter. Nach der groben Bewertung lasse ich mir nur noch die Bilder ab einem Stern anzeigen und bearbeite jetzt jedes Bild, überprüfe die Schärfe etc. Manchmal fliegen weitere Bilder in diesem Arbeitsschritt aus der Sammlung. Nachdem ich mit der Bearbeitung fertig bin, habe ich eine gute Übersicht im Kopf, welche Bilder sich für die Story auf meinem Blog eignen. Diese Bilder erhalten dann einen zweiten Stern. Will ich also für das Hochzeitspaar Exportieren, stelle ich die Sortierung auf alle Farben + einen Stern. Will ich für den Blog exportieren lasse ich mir alle Bilder ab zwei Sterne anzeigen. Ich finds total simpel!

Am Ende des Bearbeitungsprozesses lasse ich mir noch mal alle Bilder anzeigen und gehe sicher das die Sortierung auf “Aufnahmezeit” steht und vergebe einen neuen Dateinamen über Menü/Bibliothek/Fotos umbenennen. Dort wähle ich “Benutzerdefiniert” aus. Meine Datei heißt dann meistens Monat_Hochzeitspaar_Bildnummer0001. Wichtig ist die Bildnummer als Sequenz mit 0001 beginnen zu lassen, da bei normalen Bildvorschauprogrammen die Sortierung sonst nicht stimmt (Bsp. Nr. 10 steht vor  vor Nr. 2). Da ihr hoffentlich nicht mehr als 9.999 Bilder von einer Hochzeit mitbringt, sollte diese Einstellung ausreichen :-). An dieser Stelle müsst ihr selber entscheiden, ob ihr eine fortlaufende Nummer für die bewerteten und bearbeiteten Bilder abgeben wollt, oder eine fortlaufende Nummer für alle Aufnahmen des Tages vergeben möchtet. Ich vergebe sie für alle Aufnahmen des Tages, da es schon mal vorkommen kann, das eine Braut alle Bilder haben möchte. Wenn die Braut dann andere Dateinummern hat als ich in Lightroom, wird das seeeehr müselig. Ich stelle mich da nicht so an und gebe auf Anfrage alle Bilder im jpg Format raus. Wenn dem Brautpaar davon 20-30 besonders wichtig sind, bearbeite ich die gerne im Anschluss kostenlos nach. Wir Fotografen können nämlich auch nicht wissen, welches Bild gerade superwichtig für das Brautpaar ist. Tipp: Wenn ihr irgendwann mal zu Besuch bei einem Brautpaar seid, dessen Hochzeit ihr fotografiert habt, dann schaut mal in deren Bilderregal. Ihr werdet Euch wundern, welche Bilder die beiden ausgewählt haben. Wenn auf dem Bild die Oberlieblingsoma der Braut ist, dann ist Schärfe, Kontrast, Komposition, Ausdruck, blaah..total EGAL.

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Lightroom für Hochzeitsfotografen | Meine Importeinstellungen

Mein Leben ohne Lightroom, kann ich mir ganz schwer vorstellen. In der Regel kommt ein Hochzeitsfotograf mit über 1.000 Bildern nach Hause. Diese Bilder wollen sortiert, kategorisiert und bearbeitet werden. Schießt man mehrere Hochzeiten pro Jahr entsteht schnell ein Chaos. Da ich ein strukturierter Mensch bin habe ich mich mit Lightroom auseinandergesetzt und einen Workflow entwickelt der für mich und evtl. andere Hochzeitsfotografen passt. Alles beginnt mit dem Import, der bereits so viele Optionen bietet, das man sie leicht übersieht.

Vorschauen

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In Lightroom arbeitet ihr nicht an Euren original RAWs, sondern an Vorschauen, die Lightroom in seinem Katalog für Euch erstellt. Der Grund dafür ist, dass Eurer Rechner nicht riesige Datenmengen für das durchblättern der Bilder bewegen muss. Je nachdem was ihr für ein Typ seid, gibt es verschiedene Einstellungen für die Vorschau Eurer Bilder in Lightroom. Wer seine Bilder nur kurz durchblättern und bewerten möchte, dem reicht eine minimale bis Standard Vorschau. Ich zoome fast in jedes Bild rein, da ich einen totalen Schärfe Fetisch habe (Für den es keine Therapie gibt :-). Deshalb lasse ich meine Vorschauen 1:1 rendern. Das Rendern dauert deutlich länger als der Import und ist abhängig von Eurer Rechnerleistung. Bei meinem iMac 2.8 GhZ i5 dauert der Import und das rendern der Vorschauen deshalb schon mal zwei Stunden.

Ihr habt übrigens auch die Möglichkeit Eure RAW Datei beim Import in ein DNG File umwandeln zu lassen. Dabei spart ihr 20% Speicherplatz. Ich möchte kein weiteres Dateiformat verwalten und lasse es deshalb 1 zu 1 bei, RAW.

Und noch ein Tipp für die Performance, am Rande. Mein Katalog liegt auf der internen SSD meines Macs. Die verknüpften Original Dateien, sicher auf dem LaCie RAID1. Da die SSD superschnelle Zugriffszeiten hat, ist das Arbeiten mit vielen Bildern deutlich angenehmer, als auf einer HD.

Smart Vorschauen
Wer mit seinem Laptop auf Reisen geht und die Bilder vom Vortag bearbeiten möchte, ohne die Externe Festplatte auf der die Bilder liegen mitschleppen zu müssen, der setzt an dieser Stelle ein Häkchen. Die Verknüpfung zur Originaldatei ist dann für die Bearbeitung nicht nötig. Lediglich für den abschließenden Export muss die Externe Festplatte dann wieder angeschlossen sein. Da mein iMac schlecht in meine Kameratasche passt, lasse ich den Haken an dieser Stelle weg.

Zweite Kopie an folgendem Ort anlegen
Sobald ihr die Daten von Eurer Speicherkarte Kopiert habt, liegen diese Dateien zwei Mal vor. Wem das noch nicht reicht, kann einen weiteren Speicherort dafür auswählen. Mir reicht das, deshalb bleibt der Haken aus.

Dateien umbenennen / Stichwörter vergeben
Ich lasse die Dateinamen erstmal so wie sie sind und benenne die Dateien später nach dem Import um. Stichwörter vergebe ich ebenfalls nicht, da ich ein gutes Ordner- und Bewertungssystem habe und meine Bilder so schnell wieder finde. Zudem dauert mir die Vergabe der Stichwörter zu lange.

Während des Importvorganges anwenden
Ich wähle keine Entwicklungseinstellungen aus, da bei mir jedes Bild individuell behandelt wird. Für Studiofotografie macht das eher sinn, da dort ganze Serien mit einer Einstellung geschossen werden. Sollte ich mich entscheiden jemals eine Hochzeit komplett in S/W zu entwickeln, könnte man dort ein Preset nehmen und schon mal eine Vorentwicklung vornehmen.Für die Metadaten habe ich ein Preset angelegt, in dem mein Name, Copyright und meine Website hinterlegt ist.

…und zack fertig, import drücken, Kaffee trinken!

In meinem nächsten Blogpost zeige ich Euch, wie ich Fotos bewerte und sortiere.

 

 

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Fotograf und Unternehmer | Büroorganisation für Hochzeitsfotografen

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Für meine Arbeit gilt seit Jahren ein klares Motto: “Ich will früh Feierabend machen, deshalb arbeite ich so effizient wie möglich”. Wer mir erzählt, er sitzt täglich 14 Stunden im Büro dem glaube ich erstens nicht und zweitens empfehle ich ihm seine Arbeit besser zu strukturieren (ICH = SCHLAUMEIER). Struktur und Effizienz gibt es auf ganz vielen kleinen Ebenen. Man muss nur genau hinschauen und findet schnell Prozesse und Vorgänge, die sich mit ein paar Kniffen vereinfachen und somit beschleunigen lassen. Heute möchte ich Euch einen kleinen Ausschnitt davon zeigen.

Als Hochzeitsfotograf bekomme ich deutlich mehr Anfragen, als Aufträge. Schön wäre es natürlich andersrum, aber von der Utopie kann ich mich getrost verabschieden. Viele Anfragen heißt viele Mails, Antworten, Rückantworten, doppelt vergebene Termine, Hochzeitspaare die absagen, oder sich nicht zurück melden, etc.. Dafür habe ich einen simplen Workflow eingerichtet:

Jede Anfrage wird von innerhalb von 24 Stunden beantwortet. Ein Großteil der Anfragen kommt über das Anfrageformular meiner Website. Das Formular enthält Pflichtfelder für Email, Datum, Ort und ein Feld in dem abgefragt wird, wie mich das Brautpaar gefunden hat. Damit habe ich die wichtigsten Details für eine Hochzeit ohne Aufwand abgefragt. Als Antwort erhalten die Paare von mir eine Paketübersicht im PDF Format. Die Übersicht ist in meinem Design gestaltet und beinhaltet nicht nur ein Angebot für eine ganztägige Hochzeitsreportage, sondern auch andere Pakete, wie After Wedding Shootings, etc.etc. Selbst Fahrtkosten sind darin enthalten. Das PDF ist auf meinem Rechner gespeichert und in der Dropbox abgelegt, damit ich selbst mit dem Handy, meine Preisliste verschicken kann. Wenn es irgendwie möglich ist, versuche ich vorher mit den Paaren telefonisch in Kontakt zu treten, denn das erhöht die Chance, dass ich den Job tatsächlich bekomme. Danach erhält jedes Paar von mir automatisch eine unverbindliche Option in meinem Terminkalender. Ist der Termin noch frei, ist es die 1. Option. Steht dort bereits eine Anfrage ist es die 2. Option. Um nicht durcheinander zu geraten gilt jede vergebene Option genau 14 Tage, danach verfällt sie automatisch, wenn sich das Brautpaar nicht gemeldet hat.

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Paare die bei mir fest buchen wollen, erhalten einen Vertrag. Ist der Vertrag unterschrieben und die Anzahlung auf meinem Konto eingegangen, ist der Termin fest gebucht. Ich verfahre immer gleich nach dieser Regel und gerate so niemals durcheinander. Der Vertrag für Hochzeitsfotografen enthält nicht nur die Anschrift des Brautpaares, sondern alle Adressen, Zeiten und Telefonnummern, die ich für den Hochzeitstag benötige. Ich scanne ihn ein und hänge ihn als PDF an den Kalendereintrag des Hochzeitstages. So habe ich alle benötigten Informationen dabei.  Persönliche Gespräche, oder Telefonate schreibe ich grundsätzlich mit und speichere mir die Mitschrift in einem eigenen Ordner auf meinem Computer ab. Alle Emails sind per IMAP Account mit meinem iPhone synchronisiert. So kann ich zügig Informationen abrufen, wenn ich sie benötige. Dazu habe ich eine klare Ordnerstruktur in meinem Postfach um Nachrichten schnell wieder zu finden und nicht lange suchen zu müssen. Die Sortierung ist ganz simpel: Jahr/Monat+Vorname Braut+Vorname Bräutigam. Exakt genauso sehen die Dateiordner der Kunden auf meinem Rechner aus. Zusätzlich gibt es in der Email Ordnerstruktur, Ordner für Anfragen und ein Archiv. Ist das Jahr um, kommen alle Hochzeiten in einen Jahresordner. So geht wirklich nichts verloren und ich kann entspannt fotografieren.

Achja! Meine Ordnerstruktur in Lightroom sieht übrigens ähnlich aus. Ganz egal, wo ich mich auf meinem Rechner gerade befinde, alle Ordner sehen gleich aus und ich bin immer schnell orientiert.

Also Leute, räumt Euren Schreibtisch auf und ihr werdet feststellen, dass Büroarbeit nicht so schlimm ist und ihr mit einem strukturierten Workflow mehr Zeit zum Fotografieren, resp. Geld verdienen habt. Oder ihr nutzt die Zeit um einfach mal in der Sonne zu liegen. Das ist übrigens auch ganz schön :-).

Weitere Artikel zum Thema “Fotograf und Unternehmer:
Wie werbe ich als Hochzeitsfotograf?
Die Website

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Fotograf und Unternehmer | Wie werbe ich als Fotograf?

Auf Facebook und in Internetforen bin ich oft etwas erschrocken darüber wie wenig Hochzeitsfotografen über Unternehmertum wissen und habe mich deshalb entschieden eine Serie von Blogposts zu diesem Thema zu verfassen. Ich bin seit 8 Jahren selbständig und habe in dieser Zeit viel über Marketing, Vertrieb, Umgang mit Kunden, Büroorganisation und Mitarbeiterführung gelernt. Das Projekt Hochzeitsfotograf ist noch relativ frisch, aber meine Erfahrung helfen mir ungemein im Aufbau dieses Geschäftszweiges.
Zitat Henry Ford: “Wer nicht wirbt, der stirbt!”. Klingt hart, ist aber so. Der Tod tritt nicht sofort ein, aber schleichend, wenn man nicht acht gibt. “Gute Fotos, sind die beste Werbung!”, werden jetzt einige von Euch denken. Ja, das stimmt, aber es gibt einen Haufen an Hochzeitsfotografen die wirklich gute Fotos machen. Wollt ihr Euer Geschäft zügig nach vorne bringen und das Ziel soll Wachstum sein, ist Werbung und Vertrieb ab sofort ein wichtiger Bestandteil Eurer täglichen Arbeit.

Besseres Produkt, oder bessere Werbung?

Besseres Produkt, oder bessere Werbung?

Also wie werbe ich für mich?
Wichtigstes Werbeinstrument ist Eure Website. Das Design und der Aufbau Eurer Website ist der Spiegel Eures Stils und Eurer Persönlichkeit. Deshalb solltet ihr viel Mühe in die Gestaltung Eures online Auftritts investieren, so lange bis ihr glücklich damit seid. Denn wie heißt es so schön: “Der erste Eindruck zählt.”. Das gilt nicht nur für Bewerbungsgespräche, sondern auch für potentielle Hochzeitspaare die auf Eure Website gelangen und dann in Sekunden entscheiden, ob ihr der/die Richtige seid, oder nicht. Fragt Euch am besten zuerst was Euch gefällt und was Euch anspricht. Ich mag es zum Beispiel schlicht und elegant. Ein aufgeräumter Raum und gerade Linien entspannen mich. Das spiegelt sich in meiner Fotografie und insbesondere in meiner Website wieder. Schaut mal auf die Startseite. Sie ist auf das Mindeste reduziert. Hochzeitspaare die so ticken, fühlen sich davon angesprochen, finden mich symphatisch und buchen mich möglicherweise als Hochzeitsfotograf. Wer High Fashion- opulente Bilder sucht, wird sich nicht lange auf meiner Website aufhalten und nicht Gefahr laufen mit mir unglücklich zu werden, da ich solche Bilder nicht produziere. Neben einen gutem Design ist ein aufgeräumtes und vor allem aktuelles Portfolio superwichtig. Denn ihr entwickelt Euch nach jedem Shooting, schult Euren Blick und passt Euren Stil an. Gerade, wenn man am Anfang seiner Karriere steht. Zudem macht es Spaß, seine neuesten Arbeiten auf der Website zu präsentieren. Ich habe mir dafür einen Ordner in Lightroom angelegt, der “Portfolio” heißt. Dort schiebe ich immer ein paar Bilder nach einem Shooting rein und aktualisiere schnellstmöglich mein Portfolio.

Und jetzt darf ich Euch beglückwünschen, denn ihr lebt im 21. Jahrhundert! Das bedeutet, ihr könnt Dank Social Media sehr schnell auf Euch aufmerksam machen, wenn man sich geschickt anstellt! Eine Marke bekannt zu machen ist Heutzugtage einfach, dank Facebook. Also legt Euch eine Fanpage zu (keine persönliche Seite) und fangt an Fans und Jünger zu sammeln, die Eure Arbeit einfach nur toll finden. Zum Einen macht es riesig Spaß für gute Bilder ein paar Likes zu bekommen, zum Anderen schafft eine Fanpage mit einigen hundert Fans, Vertrauen bei den Hochzeitspaaren. Denn genau darum geht es eigentlich bei dem Aufbau Eurer Marke, um Vertrauen. Ihr sollt der Fotograf sein, der den schönsten Tag im Leben eines Brautpaares festhält. Dazu gehört eine Menge Vertrauen, das man erstmal aufbauen muss. Eine Facebook Fanpage anlegen, ist wirklich kinderleicht. Sucht bei Google einfach nach: „Facebook Fanpage“ und ihr findet tolle Anleitungen dazu.

Wo wir schon bei dem Thema Vertrauen sind. Oft wird in den Foren diskutiert, ob es sich lohnt Mitglied bei WPJA oder bei Fearless Photographers zu werden. Ich sage JA, denn die Mitgliedschaft erfüllt gleich drei Zwecke: Der erste Zweck ist, ein guter Link zu Eurer Website, der beim Google Ranking hilft, der Zweite ist die Möglichkeit von Hochzeitspaaren international gebucht zu werden und der dritte und wichtigste Zweck ist das Vertrauen, welches so eine Mitgliedschaft im Kunden weckt. WPJA und Fearless haben Aufnahmekriterien, die man als Hochzeitsfotograf erfüllen muss. Damit ist die Mitgliedschaft so etwas wie ein Gütesiegel. Ich vergleiche es gerne mit dem Trusted Shops Logo bei Online Shops. Da ihr ja jetzt ein TOP sortiertes Portfolio in der Tasche habt, bewerbt Euch. Es tut nicht weh!

Abschließend möchte ich Euch empfehlen, für Marketingmaßnahmen und die Erstellung einer Internetseite Profis zu beauftragen. Damit spart ihr Zeit, Geld, seid erfolgreicher und habt mehr Zeit zum Fotografieren!

Also gebt Gas!

Weitere Artikel zum Thema “Fotograf und Unternehmer”:
Büroorganisation für Hochzeitsfotografen?
Die Website

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Lightroom mobile für das iPad ist da!

Adobe hat heute das neue Lightroom mobile für das iPad vorgestellt und ich habe mir die Software etwas genauer angesehen. Eine vollwertige Bildbearbeitung á la Lightroom Desktop habe ich nicht erwartet und wurde deshalb nicht enttäuscht. Lightroom mobile gilt in erster Linie der Präsentation und der Auswahl von Bildern. Für mich ist das praktisch, da ich zu meinen Kundengesprächen immer mein iPad mitbringe um mir die wichtigsten Daten schon mal zu notieren. So kann ich direkt ein paar Beispielbilder zeigen, ohne dabei vorher mit iPhoto zu synchronisieren, was der absolute Graus ist, da es ein Fotografenleben lang dauert. Lightroom Mobile übernimmt die Synchronisierung über das Web. Dazu muss man lediglich auf Lightroom 5.4 aktualisieren. Dann hat der Benutzer die Möglichkeit neben seinen Sammlungen einen Haken zu setzen und die Bilder werden gesynct. Ach, wo wir schon mal beim Haken sind. Leider werden die Bilder nicht, wie bei Dropbox und Co. bequem über das eigene WLAN gesynct, sondern über die Adobe Cloud. Ich habe kein VDSL und da dauert soetwas leider länger. Der weitere Haken an der Sache ist, das man für die Benutzung von Lightroom Mobile ein Adobe Creative Abo benötigt. Ich möchte kein Abo bei Adobe, also bin ich angeschmiert, wenn die Testphase von 30 Tagen vorbei ist. Mir reicht es, einmal im Jahr eine neue Lightroom Version zu kaufen, was deutlich günstiger ist, als das kleinste Abo bei Adobe.

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  • Tobias Bugala - Heißt das dann, dass ich zum Zeigen der Bilder dann eine funktionierende Internetverbindung haben muss? Oder synce ich die Bilder zu Hause über die Cloud und habe sie dann offline dabei?AntwortenAbbruch

    • André Heinermann - Hi Tobias,

      wenn die Fotos erstmal mit Lightroom mobile gesynct sind, befinden sie sich auf Deinem iPad. Eine Internetverbindung ist dann nicht nötig.

      Gruß
      AndréAntwortenAbbruch

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